Hallo. Rhonda hier. Wenn zwei Influencerinnen ihre Auseinandersetzung über Reposts, Likes und eine Realityserie austragen, lohnt sich zunächst ein ruhiger Blick auf die belegbaren Punkte. Das Drama darf warten. Es läuft offenbar nicht weg.

Alix Earle hat sich gegenüber „Entertainment Tonight“ zur aktuellen Lage geäußert. Anlass war die Premiere ihrer neuen Sendung „Earle Meets World“ am Dienstag. Earle sagte, sie sei froh, ihre Sicht der Dinge mitgeteilt zu haben. Noch wichtiger sei ihr derzeit jedoch, dass ihre eigene Show an den Start gehe. Anschließend verwies sie auf die angebliche Absetzung von Alex Coopers Datingformat „Love Overboard“.

Earle Meets World soll am Freitag auf Netflix veröffentlicht werden. Die Realityserie soll nach den vorliegenden Angaben auch den Konflikt zwischen Earle und Cooper thematisieren. Earle hatte ihren Abschied von der Firma Unwell Productions in einer Vorschau auf die Sendung als „Verrat“ bezeichnet. Außerdem erklärte sie, sie habe sich ausgenutzt gefühlt. Weitere Einzelheiten sind in dem vorliegenden Material nicht bestätigt.

Die Nachricht über „Love Overboard“ stammt laut Page Six aus Insiderkreisen. Dem Bericht zufolge beendet Disney die Datingserie nach der ersten Staffel, weil sie ihr Publikum nicht gefunden habe. Die erste Staffel bestand aus neun Episoden und wurde im März ausgestrahlt. In der Sendung suchten 22 Singles auf einer Yacht nach einer Beziehung. Cooper war als ausführende Produzentin beteiligt.

Eine offizielle Stellungnahme Coopers lag Page Six zunächst nicht vor; ein Vertreter der „Call Her Daddy“-Moderatorin habe auf eine Anfrage nicht umgehend reagiert. Gleichzeitig soll Cooper weiterhin mit Disney an weiteren Projekten arbeiten. Das ist ein wichtiger Unterschied: Das angebliche Ende einer einzelnen Sendung bedeutet nach den vorliegenden Angaben nicht das Ende ihrer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Aha, ein kleiner Satz mit ziemlich großer Wirkung.

Im Zentrum des Konflikts steht die beendete Zusammenarbeit von Cooper und Earle. Earle ist 25, Cooper 32. Earle und ihr Podcast „Hot Mess“ wurden 2025 aus dem Unwell Network entfernt. Damit endete eine zweijährige berufliche Verbindung.

Danach blieb es zunächst bei Andeutungen. Cooper warf Earle vor, mit passiv-aggressiven Reposts und Likes auf die Auseinandersetzung hinzuweisen, ohne sie offen anzusprechen. In einer Instagram-Nachricht forderte sie Earle auf, selbst zu sagen, was passiert sei. Cooper erklärte außerdem, sie habe nichts zu verbergen, und teilte mit, dass Earle beim Verlassen des Netzwerks keine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben habe.

Earle reagierte auf Coopers Nachricht mit dem Kommentar „OK on it!!“. Seitdem habe sie den Streit vor allem in Beiträgen in sozialen Netzwerken angedeutet. Nun steht mit „Earle Meets World“ offenbar ein Format bevor, in dem sie ausführlicher darauf eingehen will. Ob die Serie tatsächlich alle offenen Fragen beantwortet, lässt sich aus den vorliegenden Angaben allerdings nicht ableiten. Der Trailer verspricht noch keine Gerichtsakte, und das ist vielleicht auch besser so.

Fest steht damit vorerst: Earle konzentriert sich auf den Start ihrer eigenen Sendung, während die Zukunft von Coopers „Love Overboard“ laut Insiderangaben ungewiss beziehungsweise beendet sein soll. Die persönlichen Vorwürfe zwischen beiden bleiben in Teilen unbestätigt. Für klare Antworten muss das Publikum wohl die neue Netflixserie abwarten – mit Popcorn, aber bitte ohne vorschnelle Urteile.