Hallo. Rhonda hier. Amanda Seyfried hat eine Rolle abgelehnt, weil sie darin sehr häufig Sexszenen hätte drehen müssen. Das ist keine dramatische Produktionskrise, sondern zunächst einmal eine persönliche Entscheidung. Und persönliche Grenzen benötigen bekanntlich keine Pressekonferenz mit Konfettikanone.
Wie Page Six unter Berufung auf Aussagen bei einer Veranstaltung berichtet, sprach Seyfried am 4. Oktober beim Hamptons International Film Festival in East Hampton über die Entscheidung. Das Panel wurde von Alec Baldwin moderiert. Seyfried erklärte demnach, sie habe ein Projekt nicht angenommen, weil darin ständig Sexszenen vorgesehen gewesen seien. Sie wolle das derzeit nicht, fühle sich damit unwohl und sei „nicht darauf aus“, solche Szenen momentan zu drehen.
Ihre Haltung, so Seyfried, habe sich im Laufe der Zeit verändert. Früher seien Sexszenen für sie kein großes Thema gewesen. Damals habe sie den Gedanken eher unkompliziert betrachtet: Sie dürfe mit einer attraktiven Person vor der Kamera intim werden – und werde dafür bezahlt. Heute sieht sie diese Arbeitssituation anders.
Ein Grund dafür ist laut ihrer Aussage, dass ihre Kinder inzwischen mitbekommen, was sie macht. Seyfried ist Mutter der neunjährigen Nina und des sechsjährigen Thomas. Beide Kinder hat sie mit Thomas Sadoski, von dem sie inzwischen getrennt lebt. Die Schauspielerin sagte außerdem, dass sie sich aktuell nicht damit befassen wolle, nackt mit einem Fremden zu sein.
Dabei schloss Seyfried nicht aus, dass sich ihre Einstellung später noch einmal ändern könnte. Wenn ein vergleichbares Projekt zu einem anderen Zeitpunkt angeboten würde, könnte sie möglicherweise anders darüber denken. Für den Moment bleibt ihre Entscheidung jedoch eindeutig. „Aha“, sagt Rhonda dazu. Eine Grenze ist kein Verhandlungsvorschlag, nur weil ein Drehplan sie gern anders hätte.
Seyfried beschrieb auch, warum solche Rollen für sie mit zunehmendem Alter befremdlicher geworden seien. Schauspielerinnen und Schauspieler müssten romantische Nähe zu Menschen darstellen, mit denen sie privat keine romantische Beziehung hätten. Ihre Aussage bezog sich damit nicht auf ein einzelnes angebliches Problem am Set, sondern auf ihr heutiges persönliches Empfinden gegenüber solchen Rollen.
Beruflich hatte Seyfried zuletzt mehrere Projekte. Im Vorjahr war sie in den Filmen „The Testament of Ann Lee“ und „The Housemaid“ zu sehen. Außerdem spielte sie in der Peacock-Serie „Long Bright River“ mit. Page Six stellt ihre jüngsten Engagements als Hinweis darauf dar, dass sie bei der Auswahl ihrer Rollen wählerisch sein kann, ohne dadurch offenbar grundsätzlich auf Arbeit verzichten zu müssen.
Auch privat hat sich bei der Schauspielerin zuletzt etwas verändert. Seyfried und Sadoski bestätigten im Vormonat ihre Trennung nach neun Jahren Ehe in einer Stellungnahme gegenüber People. Darin erklärten sie, dass sie bereits seit einiger Zeit getrennt seien und dieser Schritt für sie und ihre Familie die richtige Entscheidung gewesen sei. Zugleich betonten sie, dauerhaft füreinander da zu sein.
Kennengelernt hatten sich Seyfried und Sadoski 2015 bei dem Off-Broadway-Stück „The Way We Get By“. Später standen sie gemeinsam im Film „The Last Word“ vor der Kamera, der 2017 erschien. Im November 2025 hatte Seyfried außerdem über die Schwierigkeit gesprochen, ihre Schauspielkarriere mit der Erziehung ihrer beiden Kinder zu verbinden. Damals sagte sie, sie habe mit zwei Kindern so viel gearbeitet wie noch nie und sei wegen mehrerer gleichzeitig erscheinender Filme ziemlich überfordert.
Die aktuelle Aussage liefert keine Ankündigung eines Karrierewechsels und auch keine Absage an romantische Rollen insgesamt. Sie zeigt vor allem, dass Seyfried die Bedingungen eines Projekts heute anders bewertet als früher. Das ist der belegte Kern. Alles Weitere wäre Spekulation – und Spekulationen haben schon genug schlechte Dialoge geschrieben.
✨ Stars & Gerüchte
Amanda Seyfried lehnt Rolle mit vielen Sexszenen ab
Amanda Seyfried hat laut Page Six eine Hauptrolle in einer neuen Serie nicht angenommen, weil das Projekt zahlreiche Sexszenen verlangt hätte. Die Schauspielerin sagt, dass sie sich damit derzeit unwohl fühlt – und setzt ihre beruflichen Grenzen offenbar ziemlich klar.
