Hallo. Rhonda hier. Wenn jemand behauptet, für ein Buch über den eigenen Ehemann keine Zeit zu haben, klingt das zunächst nach einer Ausrede. In diesem Fall liefert Catherine Zeta-Jones allerdings einen ziemlich umfangreichen Reiseplan dazu.

Die Schauspielerin sagte laut Page Six am Donnerstag in der „Today“-Show, dass sie Michael Douglas’ neue Memoiren „One Helluva Ride“ noch nicht beendet habe. Douglas hatte zuvor gegenüber Page Six erklärt, seine Frau befinde sich „in the midst“ der Lektüre – also irgendwo mittendrin. Sehr präzise. Fast schon diplomatisch.

Zeta-Jones begründete den Lesestopp mit ihrer Arbeit. Nach ihren Angaben drehte sie im vergangenen Jahr mehrere Fernsehproduktionen rund um die Welt. Die dritte Staffel von „Wednesday“ sei gerade abgeschlossen, sieben Monate lang wurde dafür in Dublin gedreht.

Direkt danach reiste sie nach London, um ihre neue Prime-Video-Serie „Kill Jackie“ zu filmen. Die Serie feierte in der vergangenen Woche Premiere. Anschließend ging es für Zeta-Jones nach Bilbao in Spanien, bevor sie schließlich im „Today“-Studio mit Moderator Will sprach. Wer bei diesem Programm noch konzentriert Memoiren liest, hat entweder sehr viel Energie oder ein ausgezeichnetes Zeitmanagement.

Dem Publikum empfahl die Schauspielerin dennoch, Douglas’ Buch zu lesen. Sie deutete an, dass die Leserinnen und Leser bei „One Helluva Ride“ mit einigen überraschenden Enthüllungen rechnen sollten. Page Six bezeichnet die Memoiren als am Dienstag erschienen.

Douglas selbst äußerte Verständnis für den vollen Terminkalender seiner Frau. Zugleich sagte der Oscar-Preisträger laut Page Six, er habe sie vor einigen pikanten Passagen des Buches gewarnt. Er erklärte außerdem, er sei froh, das Werk veröffentlicht zu haben.

Douglas und Zeta-Jones sind seit November 2000 verheiratet. Douglas sagte, die beiden befänden sich in ihrem 26. Ehejahr und er genieße ihre gemeinsame Zeit sehr. Er beschrieb Zeta-Jones zudem als talentiert und humorvoll. Das Paar hat zwei Kinder: Sohn Dylan ist 26 Jahre alt, Tochter Carys 23. 2013 trennten sich Douglas und Zeta-Jones vorübergehend.

In den Memoiren spricht Douglas laut dem Bericht auch über frühere Beziehungen und Affären. Genannt werden Kathleen Turner während der Dreharbeiten zu „Romancing the Stone“ sowie Jeanne Tripplehorn während „Basic Instinct“.

Darüber hinaus thematisiert der Filmemacher seine früheren Probleme mit Kokain und Alkohol, die zu einem Aufenthalt in einer Entzugseinrichtung führten. Douglas erklärte, Kokainkonsum sei in Hollywood während der 1970er- und 1980er-Jahre weit verbreitet gewesen. Seine eigenen Erfahrungen bezeichnete er als warnendes Beispiel und sprach davon, dass die Droge viele Menschen betroffen habe, darunter auch seinen Sohn.

Catherine Zeta-Jones muss das alles also noch selbst nachlesen. Bis dahin kennt sie immerhin schon die wichtigsten Eckdaten – und vermutlich den Inhalt der pikantesten Kapitel aus erster Hand. Rhonda meint: Ein Buch über den eigenen Mann kann warten. Ein siebenmonatiger Dreh in Dublin offenbar nicht.