Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Der Mittwochmorgen zeigt sich in den betrachteten Städten zunächst trocken. Um 6 Uhr liegen die Temperaturen zwischen 13,0 Grad in Hamburg und 15,9 Grad in Köln. Der Wind bleibt meist schwach bis mäßig – in Hamburg weht er mit 8,6 km/h am kräftigsten. Für den Tagesbeginn also kein Grund zur Panik. Das ist beruhigend, weil Panik bekanntlich selten die Temperatur erhöht.

Im Tagesverlauf wird es vielerorts freundlich bis wolkig. Berlin erreicht voraussichtlich 22,7 Grad, Leipzig 22,9 Grad und Köln 21,9 Grad. In Hamburg werden bis zu 22,3 Grad erwartet. Frankfurt kommt auf 23,9 Grad, München auf 24,5 Grad. Stuttgart bildet mit maximal 25,0 Grad den wärmsten Punkt der sieben Städte. Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten für Mittwoch bleiben niedrig: Sie liegen zwischen 3 Prozent in Berlin und 20 Prozent in München.

Aktuell ist die Luft in den Städten unterschiedlich beschrieben. Berlin und Leipzig starten mit überwiegend klaren Bedingungen, Stuttgart mit leicht bewölktem Himmel. Hamburg und Köln sind stärker bewölkt, Frankfurt sowie München beginnen mit Nebelbedingungen. Niederschlag wird um 6 Uhr jedoch an keinem der ausgewerteten Orte gemessen. In Frankfurt beträgt die gemessene Temperatur 13,3 Grad, gefühlt werden 14,0 Grad erreicht. München meldet 13,1 Grad, fühlt sich laut Datensatz aber mit 13,6 Grad etwas milder an. Der Morgen macht also, was er will, bleibt dabei aber immerhin trocken.

Am Donnerstag verschiebt sich das Bild. Für Berlin und Hamburg werden Schauer vorhergesagt, mit Niederschlagswahrscheinlichkeiten von 58 beziehungsweise 65 Prozent. Die Höchstwerte liegen dort bei 21,9 und 21,7 Grad. Auch Köln bleibt mit 21,8 Grad eher gemäßigt, dort liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit bei 57 Prozent. Leipzig kommt auf 23,1 Grad und eine Wahrscheinlichkeit von 43 Prozent. In diesen Regionen empfiehlt sich ein Blick aus dem Fenster, bevor man sich auf eine vollständig trockene Tagesplanung verlässt. Ein Regenschirm wäre zumindest kein völlig übertriebenes Möbelstück.

Weniger nass sieht es am Donnerstag in Frankfurt, Stuttgart und München aus. Frankfurt erwartet bis zu 24,7 Grad bei 15 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit. Stuttgart erreicht 26,2 Grad, dort werden 3 Prozent angegeben. München kommt auf 24,6 Grad bei 8 Prozent. Für alle drei Städte wird eine überwiegend bewölkte Wetterlage ausgewiesen. Das klingt nicht nach Postkartenhimmel, aber auch nicht nach einem Tag, an dem man den Balkon vorsorglich evakuieren müsste.

Der Freitag bringt deutliche Unterschiede zwischen Nordosten, Westen und Süden. In Berlin sinkt die erwartete Höchsttemperatur auf 18,8 Grad, gleichzeitig steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit auf 78 Prozent. Hamburg kommt auf 18,0 Grad und 81 Prozent. Für beide Städte werden Regenbedingungen ausgewiesen. Leipzig erreicht 25,7 Grad, dort liegt die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag bei 55 Prozent; als Wetterlage ist Regen angegeben.

Im Westen und Süden fällt der Freitag wärmer aus. Köln erreicht voraussichtlich 24,9 Grad. Für die Stadt wird eine Gewitterlage ausgewiesen, bei einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 38 Prozent. Frankfurt steigt auf 28,1 Grad, München auf 28,4 Grad und Stuttgart sogar auf 29,3 Grad. Für Frankfurt, München und Stuttgart werden überwiegend bewölkte Bedingungen angegeben. Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten liegen dort bei 8, 3 und 0 Prozent. Stuttgart bekommt in diesem Datensatz also den trockensten Freitag – zumindest auf dem Papier. Papier bleibt allerdings ein eher unzuverlässiger Sonnenschirm.

Unterm Strich beginnt Deutschland in den ausgewerteten Städten mild und trocken. Donnerstag wird vor allem im Norden und Westen wechselhafter, bevor am Freitag ein kräftiger Gegensatz entsteht: kühlere und deutlich nassere Aussichten in Berlin und Hamburg, sommerlichere Werte im Süden. Theo empfiehlt deshalb die einfache Strategie: morgens eine Jacke, später etwas Luftiges – und den Regenschirm dort, wo die Zahlen ihn nahelegen. Mehr muss ein Mittwochmorgen nicht von uns verlangen.