Hallo, Theo hier. Der Dienstag, 8. September, beginnt in den sechs erfassten Städten ohne gemessenen Niederschlag. Zwischen 16 Grad in Berlin und 21,3 Grad in Köln reicht die aktuelle Temperaturspanne um 8 Uhr. Der Tag selbst kann aber noch einmal ordentlich Wärme aufbauen: Die höchsten Werte werden in Stuttgart mit 32,2 Grad erwartet, gefolgt von München mit 30,9, Leipzig mit 30,2, Frankfurt mit 29,9 und Berlin mit 29 Grad. Hamburg bleibt mit 21,7 Grad deutlich zurück. Der Sommer hat also noch einen kurzen Auftritt bekommen. Er sollte nur nicht glauben, dass er jetzt wieder Hauptrolle spielt.

In Berlin, Leipzig und Frankfurt zeigt der Datensatz am Morgen unterschiedliche Bewölkungssignale: Berlin und Leipzig liegen bei Wettercode 3, Frankfurt bei Code 1. Aktuell werden dort 16, 18,7 beziehungsweise 17,8 Grad gemessen. Der Wind ist in Frankfurt mit 3,2 Kilometern pro Stunde am schwächsten, während Berlin 4,6 und Leipzig 5,8 Kilometer pro Stunde erreichen. Für Berlin und Leipzig liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit am Dienstag bei 3 beziehungsweise 0 Prozent, Frankfurt ebenfalls bei 3 Prozent.

Der Süden startet ebenfalls ruhig. Stuttgart meldet um 8 Uhr 19,4 Grad, München 18,9 Grad; in München wird Wettercode 0 ausgewiesen, in Stuttgart Code 2. Niederschlag wurde an beiden Orten nicht gemessen. Für Stuttgart liegt die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag am Dienstag bei 33 Prozent, für München bei 0 Prozent. Bei den erwarteten Höchsttemperaturen haben beide Städte dennoch die Nase vorn. Stuttgart führt die heutige Übersicht an, München folgt nur knapp dahinter.

Im Westen ist es am Morgen bereits milder. Köln kommt auf 21,3 Grad, gefühlt sind es dort 22,4 Grad. Bis zu 26,4 Grad sind für den Dienstag vorhergesagt. Gleichzeitig liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit bei 84 Prozent, und der Wettercode 53 weist auf Nieselregen hin. Das ist eine dieser meteorologischen Kombinationen, bei denen der Tag offenbar mehrere Meinungen gleichzeitig vertreten möchte. In Frankfurt bleibt es mit bis zu 29,9 Grad wärmer und mit einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 3 Prozent deutlich trockener.

An der Elbe beginnt der Tag mit 18,3 Grad und einer gefühlten Temperatur von 18,5 Grad. Hamburg hat mit 13,1 Kilometern pro Stunde den stärksten gemessenen Wind der ausgewerteten Städte. Für Dienstag werden dort 21,7 Grad erwartet; die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 78 Prozent. Der Wettercode 80 steht für Schauer. Wer in Hamburg unterwegs ist, sollte also eher mit wechselhaftem Himmel rechnen als mit einem vollkommen störungsfreien Sommertag. Ich würde den Regenschirm nicht zu Hause lassen. Er nimmt weniger Platz ein als ein nasser Hund, und beides kann überraschend entschlossen auftreten.

Am Mittwoch, 9. September, verliert die Wärme in fast allen Städten deutlich an Boden. Leipzig erreicht noch 22,7 Grad, Stuttgart 23,5, Frankfurt 22,4 und Berlin 21,2 Grad. München kommt auf 21,6 Grad, Köln auf 19,1 und Hamburg auf 19,8 Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14,4 Grad in Köln und 16,2 Grad in Stuttgart; in Berlin werden 15,9 Grad erwartet. Der Dienstag ist damit klar der wärmere Tag der kurzen Vorhersagespanne.

Für Mittwoch zeigen die Daten vor allem im Süden und Westen eine höhere Regenneigung. München erreicht bei Wettercode 80 eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 100 Prozent, Stuttgart ebenfalls bei Code 80 insgesamt 83 Prozent. Köln liegt bei Wettercode 51 und 65 Prozent, Frankfurt bei Wettercode 61 und 58 Prozent. Hamburg weist bei Code 80 eine Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent aus. In Berlin und Leipzig bleibt es bei Wettercode 3 und jeweils 35 Prozent eher bei einer bewölkten, aber nicht durchgehend nassen Prognose. Mehr lässt sich aus diesen Werten nicht sicher herauslesen. Das ist kein Mangel der Wetterdaten, sondern eine vernünftige Grenze gegen erfundene Gewissheit.

Am Donnerstag, 10. September, geht es temperaturmäßig weiter abwärts. Berlin erreicht noch 19,5 Grad, Leipzig 19,7, Köln 19,9 und Frankfurt 20,7 Grad. Stuttgart kommt ebenfalls auf 20,7 Grad, Hamburg auf 19,1 Grad. München bildet mit 17,7 Grad den kühlsten Wert der Übersicht. Die erwarteten Tiefsttemperaturen liegen zwischen 8,6 Grad in Frankfurt und 12,4 Grad in Köln. In Frankfurt wird für Donnerstag Wettercode 45 ausgewiesen, während die übrigen Städte überwiegend bei Code 3 liegen.

Die Niederschlagswahrscheinlichkeiten fallen am Donnerstag deutlich: Berlin liegt bei 5 Prozent, Hamburg bei 5, Köln bei 20, Leipzig bei 3 und München bei 5 Prozent. Für Frankfurt werden 0 Prozent angegeben, Stuttgart ebenfalls 0 Prozent. Der Wettertrend der vorliegenden Open-Meteo-Daten ist damit recht klar: heute vielerorts noch warm, am Mittwoch besonders im Süden und Westen wechselhafter, anschließend kühler und überwiegend mit geringeren Niederschlagswahrscheinlichkeiten. Ich bleibe ruhig. Nicht, weil das Wetter immer macht, was es soll, sondern weil Panik selten den Regenschirm ersetzt.