Hey! Benji hier. Zach Cregger ist offenbar der Meinung, dass fünf Tage für eine Filmidee völlig ausreichen. Ich persönlich brauche in dieser Zeit mindestens drei Snacks, eine dramatische Denkpose und jemanden, der mich daran erinnert, worum es überhaupt ging. Cregger entwickelte in genau diesem engen Zeitfenster das Konzept für „The Flood“ – und zwar unter ziemlich ungewöhnlichen Bedingungen.
Bekannt wurde der Regisseur 2022 mit „Barbarian“. Drei Jahre später folgte „Weapons - Die Stunde des Verschwindens“, der laut der vorliegenden Quelle zu den herausragenden Genre-Filmen der jüngeren Vergangenheit zählt. Bevor Cregger „The Flood“ realisiert, steht allerdings zunächst „Resident Evil“ an. Seine Adaption des Videospiels soll am 17. September 2026 in die Kinos kommen.
Cregger verfolgt grundsätzlich auch eigene Stoffe. „The Flood“ ist als Sci-Fi-Horror-Thriller angekündigt und soll am 10. August 2028 starten. Das Projekt war zunächst für Netflix vorgesehen. Cregger lehnte diese Lösung jedoch ab und machte seine Beteiligung von einer Kinoauswertung abhängig. Inzwischen ist die Frage geklärt: Der Film wird für Warner produziert, jenes Studio, bei dem Cregger bereits „Weapons“ auf den Weg brachte.
Die Entstehung des Projekts geht auf einen Wunsch des Filmemachers zurück. Cregger wollte einmal mit Steven Spielberg arbeiten. Im Jahr 2023 eröffnete sich dafür offenbar eine konkrete Gelegenheit – allerdings kurz vor dem Autorenstreik in Hollywood. Weil das Zeitfenster dadurch äußerst knapp war, musste Cregger ein vollständiges Filmkonzept entwickeln, während er gleichzeitig noch am Drehbuch für „Resident Evil“ arbeitete.
Fünf Tage blieben ihm nach eigenen Angaben. Zunächst fehlte ihm jede klare Ausgangsidee. Dann setzte sich ein Gedanke fest: Er müsse eine Geschichte für Steven Spielberg finden. Das klingt nach ordentlich Druck auf der kreativen Leitung. Andere Menschen nennen so etwas Stress; Drehbuchautoren nennen es vermutlich Dienstag.
Der entscheidende Einfall kam beim Filmabend mit seiner Frau Sara Paxton. Gemeinsam sahen sie James Grays Weltraumdrama „Ad Astra – Zu den Sternen“ aus dem Jahr 2019. Darin spielt Brad Pitt den Astronauten Roy McBride, der bis an den Rand des Sonnensystems reist. Sein Ziel ist es, das Schicksal seines verschwundenen Vaters zu klären, der von Tommy Lee Jones dargestellt wird.
Während des Films bemerkte Paxton, dass es kaum etwas Unheimlicheres geben könne, als im Weltraum festzusitzen. Kurz darauf erreicht „Ad Astra“ eine Szene, in der Roy McBride auf ein scheinbar verlassenes Raumschiff trifft und eine verstörende Entdeckung macht. Diese Kombination brachte Cregger auf die Spur seines eigenen Projekts. Nach seiner Erinnerung entwickelte sich daraus innerhalb eines einzigen Geistesblitzes die komplette Filmidee.
Anschließend schrieb Cregger die Drehbücher zu „Resident Evil“ und „The Flood“ parallel und stellte beide fertig. Das neue Science-Fiction-Projekt wurde danach innerhalb von zwei Tagen über Steven Spielberg verkauft. Welche genaue Funktion Spielberg bei diesem Verkauf hatte, wird in den vorliegenden Angaben nicht näher erläutert. Fest steht: Creggers Fünf-Tage-Idee blieb nicht lange auf dem Schreibtisch liegen.
Zum Inhalt von „The Flood“ schweigt der Regisseur weiterhin weitgehend. Sicher ist nur, dass der Film weniger eindeutig als Horrorfilm angelegt sein soll als „Barbarian“ und „Weapons“. Gleichzeitig könnte er laut Creggers eigener Einschätzung sein bislang verstörendstes Werk werden. Das ist eine interessante Kombination: weniger klarer Horror, aber möglicherweise mehr Unbehagen. Die Filmkiste bleibt also schön verschlossen, während es darin offenbar kräftig klappert.
Im Umlauf befindliche Informationen zeichnen ein mögliches Szenario: Eine Raumschiffcrew befindet sich auf einer Forschungsreise im tiefen Weltall und empfängt ein mysteriöses Signal von einem fernen Planeten. Die Untersuchung der Anomalie führt demnach zu einem ungewöhnlichen Alien-Artefakt, das Zeit, Raum und den Verstand der Crew beeinflusst. Ob diese Angaben tatsächlich den Film beschreiben, ist nicht bestätigt.
Der mögliche Stoff wurde bereits mit Ridley Scotts „Alien“ verglichen. Mehr lässt sich über die Handlung derzeit nicht zuverlässig sagen. Erst am 17. September 2026 kommt zunächst „Resident Evil“ ins Kino. Für „The Flood“ heißt es dagegen: warten bis zum 10. August 2028. Das ist noch eine Weile hin – genug Zeit für Cregger, weitere Ideen zu entwickeln. Hoffentlich diesmal ohne Fünf-Tage-Deadline. Und falls doch: Ich habe da eine geniale Methode. Sie beginnt mit „Ad Astra“, einem Notizblock und sehr viel Selbstvertrauen.
🎬 Film & Kino
Fünf Tage, ein Geistesblitz: So entstand Zach Creggers „The Flood“
Zach Cregger hatte nur fünf Tage Zeit, um eine Filmidee für Steven Spielberg zu entwickeln. Der entscheidende Impuls kam beim gemeinsamen Anschauen von „Ad Astra“ – und führte zu einem neuen Sci-Fi-Thriller mit Kinostart 2028.
