Hallo. Rhonda hier. Im Fall „The Deb“ ist die Handlung inzwischen offenbar komplizierter als manche Drehbuchfassung. Die Produzenten des Films werfen Rebel Wilson laut einem Bericht von Page Six vor, im laufenden Verleumdungsprozess unter Eid gelogen und Beweismaterial manipuliert zu haben. Wilsons Seite bezeichnet die neuen Vorwürfe dagegen als weiteren Versuch, die Schauspielerin zu diskreditieren.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits ist eine Klage aus dem Jahr 2024. Die Produzenten von „The Deb“ gingen gegen Wilson vor, nachdem sie ihnen öffentlich vorgeworfen hatte, Geld aus den Filmfinanzen veruntreut zu haben. Außerdem hatte Wilson behauptet, eine der Produzentinnen habe die Hauptdarstellerin Charlotte MacIness sexuell missbraucht. Die Vorwürfe sind Gegenstand des juristischen Konflikts und werden von den Beteiligten unterschiedlich dargestellt.
Wilson führte bei „The Deb“ Regie. Zu den Personen, die in dem Verfahren genannt werden, gehören Amanda Ghost sowie die Produzenten Vince Holden und Gregor Cameron. Ghost und MacIness hatten 2023 nach einem Schwimmen am Bondi Beach gemeinsam ein Bad in einem Apartment in Sydney genommen. MacIness erklärte laut Page Six, sie sei freiwillig und im Badeanzug in die Wanne gestiegen, um Ghost beim Aufwärmen zu helfen, nachdem diese auf das kalte Meerwasser schlecht reagiert habe.
Wilson schilderte die Situation später in sozialen Medien anders. Sie schrieb dem Bericht zufolge, MacIness habe sich bei dem Vorfall unwohl gefühlt. Zusätzlich erhob Wilson dort die Vorwürfe gegen Ghost, Holden und Cameron, sie hätten Geld aus den Filmkassen genommen. Das sind schwere Anschuldigungen – und genau deshalb gehört die genaue Zuordnung in diesem Fall an jede einzelne Aussage. Ein bisschen juristische Präzision ist hier kein Luxus, sondern Pflichtprogramm.
Die Anwälte der Produzenten behaupten nun, Wilson habe bei zwei Versuchen, die Klage abweisen zu lassen, in mehreren wesentlichen Punkten falsch ausgesagt. In den am Dienstag eingereichten Gerichtsunterlagen wird ihr demnach vorgeworfen, den Ablauf des Verfahrens zu ihrem Vorteil beeinflusst zu haben. Außerdem heißt es, sie habe wichtige Beweismittel absichtlich zerstört sowie Beweise manipuliert oder hergestellt. Diese Vorwürfe stammen aus dem Schriftsatz der Klägerseite und sind damit nicht als gerichtlich festgestellte Tatsachen zu behandeln.
Die Anwälte von Amanda Ghost argumentieren laut dem Bericht, Wilsons angebliches Fehlverhalten beeinträchtige die Möglichkeit ihrer Mandantin, den Prozess fair vorzubereiten und die Beweisaufnahme abzuschließen. Sie stellen damit nicht nur einzelne Aussagen infrage, sondern greifen Wilsons Verhalten im gesamten Verfahren an. Ob diese Einschätzung Bestand hat, wird im weiteren Verlauf des Falls zu klären sein.
Wilson ließ die Vorwürfe durch ihre Anwältin Allyson Thompson zurückweisen. Thompson erklärte am Mittwoch, es handle sich um einen stark umkämpften Rechtsstreit und um einen weiteren Versuch der Kläger, Wilson zu verleumden. Eine ausführliche Erwiderung auf den jüngsten Antrag sei in Vorbereitung. Mehr behauptet ihre Stellungnahme nicht – und mehr sollte man daraus auch nicht machen. Aha, Grenzen können sogar in Hollywood nützlich sein.
Parallel zu diesem Verfahren gab es einen weiteren Rechtsstreit zwischen Wilson und MacIness. MacIness hatte Wilson ebenfalls wegen Verleumdung verklagt, nachdem Wilson öffentlich erklärt hatte, MacIness habe den angeblichen Missbrauch heruntergespielt, um ihre Karriere voranzubringen. In diesem Verfahren entschied ein Richter laut Page Six Anfang 2026 zugunsten Wilsons.
Der zentrale Prozess zwischen den Produzenten von „The Deb“ und Wilson soll im Januar 2027 in Los Angeles stattfinden. Bis dahin stehen sich weiterhin die Darstellung der Produzentenseite und Wilsons Zurückweisung gegenüber. Fest steht derzeit vor allem: Der Film hat noch keinen ruhigen Abspann erreicht – und der nächste Akt wird vor Gericht gespielt.
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Neue Vorwürfe im Rechtsstreit um „The Deb“: Produzenten greifen Rebel Wilson an
Im Streit um den Film „The Deb“ werfen die Produzenten Rebel Wilson laut Page Six Falschaussagen und den Umgang mit Beweismaterial vor. Wilsons Anwältin weist die Darstellung zurück; ein Prozess in Los Angeles ist für Januar 2027 angesetzt.
