Hallo. Rhonda hier. Bei einem Umzug aus einer Villa im Wert von 14 Millionen Dollar erwartet man vielleicht ein wenig mehr als diskrete Abwesenheit. Laut Page Six soll der Abschied von Prinz Harry und Meghan Markle aus Montecito jedoch erstaunlich geräuschlos verlaufen sein.

Das Paar habe die kalifornische Stadt verlassen und sei nach Großbritannien zurückgekehrt, berichtet Page Six unter Berufung auf Aussagen aus der Nachbarschaft. Ein Nachbar schilderte demnach gegenüber der Daily Mail, es habe weder sichtbare Umzugswagen noch eine Abschiedsparty gegeben. Die beiden seien eines Tages noch da gewesen und kurz darauf wieder in England.

Auch Robert Eringer, ein Autor und Bewohner von Montecito, sagte dem Bericht zufolge, er habe Harry und Meghan im Alltag kaum wahrgenommen. Er sei häufig in der Gegend unterwegs und habe sie nie gesehen. Seiner Einschätzung nach wäre der Wegzug vielen Menschen vermutlich gar nicht aufgefallen, wenn er nicht in den Nachrichten erwähnt worden wäre. Aha. Ein sehr großer Umzug mit der Lautstärke eines höflichen Niesers.

Eine weitere Nachbarin namens Susan berichtete, sie habe die beiden nur gelegentlich aus der Entfernung gesehen: Harry etwa beim Fahrradfahren, Meghan am Steuer eines Range Rovers. Besonders freundlich verlief offenbar ihr eigener Begrüßungsversuch im Jahr 2020 nicht. Eine Flasche Wein, die sie am Tor des Anwesens hinterlassen habe, sei am nächsten Tag ungeöffnet zurückgegeben worden.

Susan vermutete deshalb, Harry und Meghan hätten möglicherweise wenig Interesse an Kontakten außerhalb prominenter oder sehr wohlhabender Kreise gehabt. Das ist ihre persönliche Einschätzung, keine bestätigte Aussage des Paares. Bei Gerüchten und Nachbarschaftsdiagnosen gilt ohnehin: Ein Zaun ist kein Presseausweis.

Page Six zufolge sind inzwischen auch einige örtliche Spuren des Paares verschwunden. Die Buchhandlung Godmothers führe dem Bericht nach weder Produkte von Meghans Marke As Ever noch Harrys Memoiren „Spare“ aus dem Jahr 2023. Die Darstellung bezieht sich auf die von Page Six beobachtete lokale Präsenz und belegt nicht, warum die Artikel dort nicht mehr angeboten werden.

Wendy Foster, die eine Boutique betreibt, beschrieb Meghan laut Bericht als stets höflich. Gleichzeitig zeigte sie Verständnis dafür, dass die Familie nach Großbritannien zurückkehren wolle. Dort hätten die Titel von Harry und Meghan nach ihrer Einschätzung mehr Bedeutung; in Montecito spielten sie für den gesellschaftlichen Status weniger eine Rolle. Zu den Kindern des Paares, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, wurden im Bericht die Altersangaben sieben und fünf Jahre genannt.

Wie die Stimmung in Montecito ist, wird in den zugeschriebenen Aussagen allerdings ziemlich unterschiedlich beschrieben. Ein Insider erklärte Page Six, viele Bewohner seien sehr zufrieden mit der Entscheidung zur Rückkehr nach Großbritannien. Montecito sei ein privater und ruhiger Ort; nun könne es dort wieder etwas stiller werden.

Ein anderer Nachbar fand für seine Reaktion deutlich weniger höfliche Worte und sagte schlicht: „Good riddance!“ Der Insider behauptete außerdem, Menschen in der Stadt seien erschöpft von dem Paar, von einem empfundenen Anspruchsdenken und von nie endendem Drama. Harry und Meghan hätten demnach wiederholt große Gefälligkeiten von Freunden und Bekannten erwartet, die sie mit ihren Titeln begründet hätten, ohne der Gemeinschaft oder den betreffenden Personen etwas zurückzugeben.

Diese Vorwürfe stammen aus den von Page Six zitierten Nachbarschafts- und Insiderangaben und sind nicht unabhängig bestätigt. Sicher ist nach dem vorliegenden Material nur: Der Bericht beschreibt einen Wegzug aus Montecito, eine Rückkehr nach Großbritannien und einen Abschied, der nach außen offenbar kaum inszeniert wurde. Für eine Familie mit königlichen Titeln war das – zumindest laut den Nachbarn – bemerkenswert wenig Trommelwirbel.