Pat Sajak hat sich wieder öffentlich gezeigt. Laut Page Six nahm der 79-Jährige am Donnerstag an der Zeremonie teil, bei der Graham Russell und Russell Hitchcock von Air Supply auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurden. Es war einer seiner seltenen Auftritte seit dem Ende seiner Zeit bei „Wheel of Fortune“ – und offenbar einer mit ausreichend Anlass für große Anerkennung und kleine Entgleisungen mit Ansage.
Sajak sprach bei der Veranstaltung über die außergewöhnliche Karriere des Duos. Er verwies dabei auch auf seine eigene Erfahrung mit lang laufenden Formaten: Mehr als 40 Jahre habe er seine Sendung moderiert. Langlebigkeit, so die nachvollziehbare Botschaft, klingt von außen glamourös, verlangt aber auch Disziplin. Schließlich möchte niemand erleben, dass ein Publikum irgendwann höflich applaudiert, während innerlich bereits der Abspann läuft.
Russell und Hitchcock bezeichnete Sajak als gute Freunde von ihm und seiner Ehefrau Lesly Brown. Air Supply stehe seit mehr als 50 Jahren auf der Bühne und erreiche weiterhin ausverkaufte Veranstaltungen weltweit, sagte er. Den Grund dafür sah Sajak in der anhaltend hohen Qualität ihrer Auftritte: Die beiden würden ihre Shows nicht lustlos abarbeiten und sich nicht allein auf ihren früheren Ruhm verlassen. Stattdessen gäben sie bei jedem Auftritt alles und enttäuschten ihr Publikum nicht.
Bis hierhin: eine klassische, herzliche Würdigung zweier Musiker. Dann wechselte Sajak auf die deutlich speziellere Seite der Festrede. Zu Ehren von Russell habe er angeblich geplant, sich ein großes Air-Supply-Logo auf die Brust tätowieren zu lassen. Er habe seine Meinung jedoch geändert, weil das Motiv womöglich von seinem Brustwarzenpiercing ablenken könnte. Anschließend bat er das Publikum laut Page Six um einen kurzen Moment, damit es diese Vorstellung wieder aus dem inneren Bildarchiv entfernen konnte.
Rhondas Einordnung: Ein Hollywood-Walk-of-Fame-Auftritt braucht offenbar nicht zwingend Konfetti, aber ein sehr selbstbewusstes Verhältnis zum eigenen Körperhumor. Aha. Der Witz war Teil von Sajaks Rede; eine tatsächliche Tätowierung wurde in dem Bericht nicht bestätigt. Wir bleiben also bei den Fakten und lassen die Nadel im Etui.
Zum Ende seiner Ansprache sagte Sajak Russell und Hitchcock, es sei ihm ein Privileg gewesen, viele schöne Momente mit ihnen zu teilen. Außerdem freue er sich auf viele weitere. Die Formulierung passt zu einem Mann, der selbst über Jahrzehnte eng mit einem Fernsehpublikum verbunden war.
Seine letzte Folge von „Wheel of Fortune“ moderierte Sajak am 7. Juni 2024. In dieser Sendung sprach er von der besonderen Möglichkeit, über Jahre hinweg jeden Abend in Millionen Haushalte eingeladen zu werden. Er verband dieses Privileg mit dem Anspruch, eine sichere Umgebung für familiäre Unterhaltung zu bewahren: keine politischen oder gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und möglichst nichts Peinliches, sondern einfach ein Spiel.
Seit September 2024 führt Ryan Seacrest durch die Sendung. Er übernahm die Moderation zur 42. Staffel. Sajak blieb dem Format allerdings nicht vollständig fern: Suzanne Prete, Executive Vice President für Gameshows bei Sony Pictures Television, bestätigte, dass er für die kommenden drei Jahre als Berater an der Sendung beteiligt bleiben sollte.
Auch innerhalb der Familie gibt es weiterhin eine Verbindung zu „Wheel of Fortune“. Sajaks Tochter Maggie arbeitet dort als Social-Media-Korrespondentin. Vanna White ist ebenfalls nach wie vor Teil der Sendung und dreht weiterhin die Buchstaben – eine Aufgabe, die sie bereits seit 1982 übernimmt.
Damit war Sajaks Auftritt keine Rückkehr auf den Moderationsplatz, sondern ein seltener öffentlicher Termin mit einem klaren Anlass. Für Russell und Hitchcock gab es Lob, für das Publikum eine Erinnerung an Sajaks trockenen Humor und für die Chronik einen bemerkenswerten Brust-Tattoo-Moment. Mehr sollte eine Festrede manchmal gar nicht leisten.
✨ Stars & Gerüchte
Pat Sajak zeigt sich wieder – und Air Supply bekommt eine sehr spezielle Liebeserklärung
Zwei Jahre nach seinem Abschied von „Wheel of Fortune“ trat Pat Sajak bei einer Zeremonie auf dem Hollywood Walk of Fame auf. Für Graham Russell und Russell Hitchcock fand der frühere Moderator warme Worte – und einen ziemlich eigenwilligen Tattoo-Witz.
