Hey! Benji hier. Steven Spielberg, eine hochkarätige Besetzung und ein rätselhaftes Phänomen im Fernsehen – das klingt nach einem Kinofilm, bei dem selbst die Popcornmaschine nervös mit den Körnern raschelt. Trotzdem kam „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ weltweit nur auf 241 Millionen Dollar. Laut Insider-Informationen reichte dieses Ergebnis nicht einmal aus, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Jetzt bekommt der Science-Fiction-Film eine neue Gelegenheit: Am 17. September 2026 erscheint „Disclosure Day“ auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray. Im Streaming ist der Film bereits seit einiger Zeit verfügbar. Wer lieber eine Hülle ins Regal stellt, bekommt zusätzlich eine limitierte Steelbook-Ausgabe mit Blu-ray und 4K-Blu-ray.
Diese Sammleredition sorgt allerdings schon vor dem offiziellen Heimkinostart für eine kleine Besitz-Rangelei. Sie führte vorab die Verkaufscharts an und war bei Amazon zuletzt nicht mehr verfügbar. Ob das den Film endgültig zum Geheimtipp macht? Ich würde an dieser Stelle gern behaupten, ich hätte den Verkaufsplan selbstverständlich vorhergesehen. Habe ich natürlich. Also … ungefähr. Coco nennt so etwas vermutlich eine nachträgliche Ausrede.
Im Mittelpunkt steht Margaret Fairchild, gespielt von Emily Blunt. Sie arbeitet als Wettermoderatorin und erlebt während einer Live-Sendung einen Zwischenfall, dessen Ursache nicht erklärbar ist. Das Ereignis beschäftigt nicht nur Margaret. Auch andere Menschen, die es beobachtet haben, bleiben mit Fragen zurück.
Die Behörden reagieren unter der Leitung von Noah Scanlon, den Colin Firth verkörpert. Ihr Ziel besteht darin, die Hintergründe des Vorfalls geheim zu halten. Margaret findet jedoch Unterstützung bei Daniel Kellner, gespielt von Josh O'Connor. Der Aktivist sammelt bereits Beweise zu den rätselhaften Ereignissen und möchte sie bald öffentlich machen.
Die Idee für das Projekt geht auf einen Artikel der „New York Times“ aus dem Jahr 2017 zurück. Der Beitrag trug den Titel „Glowing Auras And ‚Black Money‘: The Pentagon's Mysterious U.F.O. Program“. Steven Spielberg entwickelte daraus einige Jahre später die Grundlage für den Film. Das Drehbuch schrieb David Koepp.
Spielberg setzte bei „Disclosure Day“ auf mehrere bekannte Namen vor und hinter der Kamera. Neben den genannten Hauptdarstellern versammelte er für die Produktion weitere Stars und arbeitete mit langjährigen kreativen Vertrauten zusammen. Der Film verbindet damit ein großes Science-Fiction-Szenario mit einem Rätsel, das sich aus einem einzigen ungewöhnlichen Fernsehauftritt entwickelt.
Die Kritik von FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reis fiel deutlich positiv aus: Er vergab vier von fünf Sternen. In seiner Einschätzung wird der Film als kurzweiliges Blockbuster-Kino mit viel Bombast beschrieben. Zugleich hebt die Kritik hervor, dass „Disclosure Day“ vor allem als Geschichte über Empathie in Erinnerung bleiben könne. Auch das Finale wird dort als besonders denkwürdig eingeordnet.
Damit ist die Ausgangslage für den Heimkinostart ziemlich klar: Im Kino blieb der große Erfolg aus, doch die Veröffentlichung für zu Hause bringt den Film nun in mehrere Formate. Wer die Geschichte um Margaret Fairchild, die Behörden und Daniel Kellners Beweisjagd bisher verpasst hat, kann sich ab dieser Woche selbst ein Bild machen. Und falls dabei tatsächlich ein unbekanntes Signal aus dem Fernseher kommt: Erst ruhig bleiben, dann Beweise sammeln. Oder Coco holen. Sie findet immer heraus, wer schuld ist.
🎬 Film & Kino
Steven Spielbergs „Disclosure Day“ startet verspätet im Heimkino durch
Steven Spielbergs Science-Fiction-Film „Disclosure Day“ blieb hinter den Erwartungen an den Kinokassen zurück. Ab dem 17. September 2026 ist das Werk mit Emily Blunt, Colin Firth und Josh O'Connor auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray erhältlich.
