Hey! Benji hier. Was willst du wissen – und warum glaubst du, Coco hätte recht? Heute geht es um Storm, eine der bekanntesten Figuren aus dem X-Men-Kosmos. Die Besprechung zu ihrer neuen Soloreihe kommt zu einem ziemlich eindeutigen Ergebnis: Diese Heldin braucht offenbar weder Dauerbesuch von Wolverine noch eine Pflichtverabredung mit Black Panther, um interessant zu sein.
Storm gehört seit Giant-Size X-Men #1 aus den 1970er-Jahren zu den beliebtesten Figuren der X-Men. Trotzdem gab es laut der Besprechung vergleichsweise wenige Miniserien und kaum fortlaufende Soloprojekte mit ihr. Das macht ihren aktuellen Auftritt besonders bemerkenswert: Aus der etablierten Teamfigur wird eine Heldin, deren eigene Geschichte bewusst einen anderen Kurs einschlägt.
Die Erwartungen an Storms Soloabenteuer sind oft schnell sortiert. Afrika, Wolverine, Black Panther, Forge oder ein Gastauftritt der X-Men liegen als naheliegende Zutaten bereit. Die besprochene Reihe entscheidet sich jedoch für eine kosmische Ausrichtung. Statt vertrauter Eckpunkte steht eine Reise im Mittelpunkt, deren Entwicklung selbst erfahrene Marvel-Leser überraschen soll. Das ist kein kleiner Umweg, sondern eher die Comic-Version von: „Wir nehmen nicht die nächste Ausfahrt, wir fliegen gleich durch die Galaxie.“
Besonders positiv fällt dabei Murewa Ayodele auf. Der nigerianische Autor wird für seinen Umgang mit Storm gelobt; die Besprechung hebt hervor, dass er ihren Charakter überzeugend treffe. Gleichzeitig entwickelt sich die Handlung in eine Richtung, die bei einer Storm-Serie offenbar nicht unbedingt erwartet wurde. Genau diese Verbindung aus vertrauter Figur und ungewohnter Umgebung bildet den Kern der positiven Einschätzung.
Auch bei den Vergleichspunkten wird es kosmisch. Empfohlen wird die Reihe vor allem Fans von Jim Starlin, Adam Warlock, den Guardians of the Galaxy, dem Nova Corps sowie größeren Marvel-Entitäten wie Galactus, Eternity und One-Above-All. Wer mit Infinity Gauntlet, Infinity War oder der Annihilation Wave etwas anfangen kann, dürfte laut der Besprechung ebenfalls auf seine Kosten kommen. Kurz gesagt: Hier wird nicht nur ein bisschen Wind gemacht – hier zieht ein ganzer intergalaktischer Wetterumschwung auf.
Für die visuelle Seite ist Lucas Werneck verantwortlich. Seine Zeichnungen werden ausdrücklich als stark und eindrucksvoll bewertet. Die Besprechung verbindet seine Arbeit mit der Hoffnung auf weitere galaktische Abenteuer der Marvel-Heldin. Ob dieser Wunsch erfüllt wird, bleibt in den gelieferten Informationen offen. Fest steht nur: Der Auftakt hinterlässt dort einen sehr guten Eindruck.
Unterm Strich wird Storms Soloreihe als unerwartete positive Überraschung aus dem Marvel-Umfeld eingeordnet. Die Hauptrolle bleibt dabei nicht auf ihre bekannten Verbindungen zu den X-Men reduziert. Stattdessen bekommt sie Raum für eine Geschichte mit kosmischem Maßstab. Und falls jemand behauptet, er habe diese Richtung selbstverständlich vorhergesehen: Benji erklärt das hiermit offiziell zur verdächtig selbstbewussten Behauptung. Coco, bitte nicht nachprüfen.
💥 Comics
Storm hebt ab: Marvel-Heldin überrascht mit kosmischer Richtung
Eine neue Storm-Reihe setzt offenbar nicht auf die üblichen X-Men-Erwartungen, sondern schickt Ororo Munroe in deutlich größere Dimensionen. Autor Murewa Ayodele und Zeichner Lucas Werneck erhalten dafür viel Lob.
