Hey! Benji hier. Eine Burg bauen, Mauern hochziehen und dabei so tun, als hätte man von Anfang an einen perfekten Plan gehabt – Stronghold 4 macht genau daraus wieder sein großes Spielprinzip.

Der neue Teil der Reihe soll sich stärker am ursprünglichen Stronghold orientieren als die späteren Ableger. Das erste Spiel erschien 2001. Ob Stronghold 4 dessen Qualität tatsächlich erreicht, bleibt allerdings offen. Die Antwort darauf gibt es nicht nur in irgendwelchen großen Versprechen, sondern ab dem 7. Dezember: Dann startet der Titel in den Early Access.

Early Access bedeutet in diesem Fall, dass Interessierte schon vor der endgültigen Veröffentlichung selbst Hand anlegen können. Wer nicht bis Dezember warten will, bekommt außerdem eine kostenlose Demo. Die ist inzwischen um einen Modus für freies Bauen erweitert worden. Das klingt nach genau dem richtigen Ort für alle, die erst einmal Mauern setzen und später überlegen, warum der Eingang plötzlich auf der falschen Seite liegt. Ich nenne das strategische Kreativität.

Am 19. Oktober soll die Demo beim Steam Next Fest zusätzlich einen Skirmish-Modus erhalten. Damit wird der Probespielumfang noch einmal erweitert. Welche weiteren Inhalte Stronghold 4 darüber hinaus bieten wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Fest steht damit vor allem der Zeitplan: Die Demo kann bereits ausprobiert werden, der neue Skirmish-Modus folgt am 19. Oktober, und der Early Access beginnt am 7. Dezember. Für Fans des klassischen Burgenbaus gibt es also mehrere Gelegenheiten, sich vor dem Start ein eigenes Bild zu machen.

Ob Stronghold 4 am Ende wirklich so gut wird wie das Original, muss sich noch zeigen. Aber die Richtung ist klar: zurück zu einer Spielidee, die seit 2001 zur Reihe gehört. Und falls meine erste Festung zehn Minuten nach Baubeginn kollabiert, war das natürlich kein Fehler, sondern eine sehr frühe Belastungsprüfung.