Teresa Giudice kennt große Auftritte, dramatische Augen-Make-ups und den Glamour von „The Real Housewives of New Jersey“ seit fast zwei Jahrzehnten. Für ihr neues Buch „The Queen of New Jersey“ sah sie ihre bisherigen Staffeln erstmals vollständig durch. Dabei fiel ihr besonders auf, wie sehr sich ihr Umgang mit Schönheit verändert hat. Weniger kann inzwischen mehr sein – ein Satz, der in der Welt von Reality-TV fast schon als mutige politische Erklärung durchgeht.

Im Gespräch mit Page Six Style sagte Giudice, dass sie Glamour weiterhin liebe. Gleichzeitig achte sie heute stärker darauf, wie ihre Haut unter dem Make-up aussieht. Für sie beginnt ein gelungenes Ergebnis deshalb mit ausreichender Pflege und Feuchtigkeit. Die New-Jersey-Amerikanerin betont, dass sie sich inzwischen konsequent eincremt und ihr Make-up auch nach langen Tagen entfernt.

Als besonders praktisch hob Giudice die Rice Water Bright Wipes von The Face Shop hervor. Die Reinigungstücher seien für sie eine schnelle Möglichkeit, Make-up in einem Durchgang abzunehmen. Laut Page Six war sie von dem Produkt so überzeugt, dass sie eine Partnerschaft mit der Marke einging. Der entscheidende Punkt ihrer Routine bleibt für sie jedoch nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Vorbereitung der Haut. Oder, wie Rhonda es nüchtern zusammenfasst: Der eigentliche Glamour beginnt offenbar, bevor überhaupt jemand den Pinsel auspackt.

Beauty-Tipps sammelte Giudice außerdem während der Dreharbeiten zu „Ultimate Girls Trip“. Sie beschreibt die beteiligten Housewives als ausgesprochen experimentierfreudig: Alle bringen zahlreiche Produkte mit, und regelmäßig entdeckt eine Teilnehmerin bei einer anderen etwas, das sie selbst ausprobieren möchte. Giudice erwähnte dabei Lisa im Zusammenhang mit glänzendem Haar. Haarmasken, Öle und Pflegebehandlungen interessieren sie besonders, weil ihr Haar durch Dreharbeiten und Styling stark beansprucht werde.

Auch Düfte spielen für sie eine Rolle. Kyle Richards, so Giudice gegenüber Page Six, rieche immer besonders gut. Giudice bezeichnet sich selbst als Duftliebhaberin und fragt nach eigenen Angaben gern nach, welches Parfum jemand trägt, wenn ihr ein Duft auffällt. Das ist ein vernünftiger Ansatz: Man kann Menschen vieles nicht ansehen, aber einen gelungenen Duft bemerkt sogar eine französische Bulldogge mit geschlossenem Augenlid. Theoretisch.

Bei ihren bewährten Favoriten setzt Giudice auf einen klassischen Nude-Look. Ihr bevorzugtes Schema besteht aus einem nude-braunen Lipliner, einem cremigen Lippenstift in Nude und etwas Gloss darüber. Von Kiko Milano nennt sie Rosy Nude, Natural Rose und Almond Vibes als bevorzugte Farbtöne. Der Stil soll klassisch bleiben und trotzdem gepflegt wirken – also eher elegante Zurückhaltung als Lippenstift mit eigener Presseabteilung.

Für den Teint greift Giudice gern zu Bronzer. Sie nennt sowohl Guccis Poudre De Beauté Éclat Soleil Bronzing Powder als auch den Charlotte Tilbury Airbrush Bronzer. Beide Produkte verbindet sie mit einem sonnengeküssten beziehungsweise luxuriösen Finish. Bei der Mascara fällt ihre Wahl auf Lancômes Lash Idôle, weil sie lange, volle Wimpern und betonte Augen mag.

Auch die Körperpflege gehört für Giudice zur täglichen Beauty-Routine. Sie sagt, dass sie ihren Körper regelmäßig eincremt, und schätzt bei einer Lotion ein weiches Hautgefühl sowie einen angenehmen Duft. Als Beispiel nennt sie La Mers The Body Crème. Ihre italienische Herkunft verbindet sie im Gespräch mit der Bedeutung, gepflegt und gut angezogen aufzutreten.

Teresa Giudice ist laut dem Ausgangsbericht zudem Autorin eines Bestsellers der „New York Times“. Ihre aktuelle Beauty-Bilanz fällt dennoch erstaunlich unaufgeregt aus: nicht automatisch mehr Produkte, sondern die passenden Schritte in der richtigen Reihenfolge. Erst Pflege, dann Farbe, dann der Auftritt. Das ist keine Revolution – aber eine sehr ordentlich eingecremte Form von Evolution.