Hey! Benji hier. Die Spielzeuge sind zurück – und diesmal steht nicht Woody im Rampenlicht, sondern Jessie. „Toy Story 5“ ist jetzt erstmals Bestandteil des Streaming-Abos von Disney+ und kann dort abgerufen werden. Wer den Kinobesuch verpasst hat, bekommt damit eine zweite Gelegenheit, die neue Runde der Pixar-Reihe kennenzulernen. Popcorn darf natürlich trotzdem bleiben. Das ist keine Pflicht, sondern eine taktische Empfehlung.
An den Kinokassen hat sich das fünfte Abenteuer bereits kräftig bemerkbar gemacht. Weltweit kam der Animationsfilm auf mehr als 1,14 Milliarden Dollar Einnahmen. In Deutschland wurden etwas mehr als eine Million Tickets verkauft. In den hiesigen Jahrescharts reicht das derzeit für Platz 20 – deutlich hinter den meistbesuchten Filmen „Spider-Man: Brand New Day“, „Die Odyssee“, „Der Super Mario Galaxy Film“ und dem Michael-Jackson-Biopic „Michael“.
Auch international gehört „Toy Story 5“ damit zu einer bemerkenswerten Gruppe von Filmen des Jahres 2026: Neben „Der Super Mario Galaxy Film“ und „Michael“ überschritt der Pixar-Titel die Marke von einer Milliarde Dollar an den weltweiten Kinokassen. Dass andere Großproduktionen in Deutschland weiter oben stehen, sagt also vor allem etwas über die Konkurrenz aus. Nicht automatisch über die Qualität. Das wäre ungefähr so, als würde man meinen, der fünfte Platz beim Wettrennen sei langsam, nur weil vorne drei Raketen und ein sehr entschlossener Hase starten.
Die Bewertung aus der vorliegenden Filmkritik fällt jedenfalls deutlich positiv aus: Für „Toy Story 5“ wurden vier von fünf Sternen vergeben. Das ist zwar etwas weniger als bei den vier vorherigen Teilen, bleibt aber eine starke Wertung. Gelobt werden die Unterhaltung, die emotionale Wirkung und die Themen des Films. Außerdem bringt der neue Teil frische Impulse in das bekannte Franchise.
Der wichtigste Wechsel betrifft die Perspektive. Jessie rückt erstmals ins Zentrum der Geschichte. In der Originalfassung wird sie von Joan Cusack gesprochen, in der deutschen Version von Carolin Hartmann. Woody und Buzz, die bisherigen prägenden Figuren der Reihe, übernehmen diesmal eher unterstützende Aufgaben. Woody ist im Original mit Tom Hanks und in der deutschen Fassung mit Michael Bully Herbig besetzt; Buzz wird im Original von Tim Allen und auf Deutsch von Walter von Hauff gesprochen.
Jessies Aufgabe ist nicht gerade klein: Ihre achtjährige Besitzerin Bonnie findet nur schwer menschliche Freundinnen und Freunde. Der Grund liegt laut Filminhalt darin, dass die anderen Kinder vor allem mit ihren Tablets beschäftigt sind. Bonnie wendet sich schließlich dem froschförmigen Tablet Lilypad zu. Gesprochen wird Lilypad im Original von Greta Lee, in der deutschen Fassung von Laura Maire.
Für Jessie und die übrigen Spielzeuge hat diese Entwicklung konkrete Folgen. Sie landen in der Garage, während Lilypad für Bonnie immer wichtiger wird. Jessie, Woody, Buzz und ihre Gefährten müssen deshalb einen Weg finden, Bonnie wieder aus der Welt der Bildschirme herauszulocken. Ob ihre Mission gelingt, lässt sich nun im Streaming-Abo herausfinden. Und ja: Ein Spielzeugteam gegen ein Tablet klingt nach einem unfairen Duell. Andererseits haben diese Figuren schon deutlich verrücktere Missionen überstanden – ich würde sie also nicht vorschnell abschreiben.
Mit „Toy Story 5“ ist die Reihe außerdem noch nicht der letzte Pixar-Titel, der in diesem Zusammenhang genannt wird. Als nächster Pixar-Film ist „Gatto“ angekündigt. Die Geschichte dreht sich um eine Katze in Venedig. Der deutsche Kinostart ist für den 4. März 2027 vorgesehen. Bis dahin kann Jessie also erst einmal bei Disney+ zeigen, dass ein fünfter Teil nicht einfach nur dieselbe Spielzeugkiste noch einmal aufschüttelt.
🎬 Film & Kino
„Toy Story 5“ startet im Disney+-Abo – Jessie übernimmt das Steuer
Pixars fünftes Spielzeug-Abenteuer hat weltweit mehr als 1,14 Milliarden Dollar eingespielt und in Deutschland über eine Million Kinotickets verkauft. Jetzt ist der Film erstmals ohne Kinosaal und Popcornpflicht bei Disney+ abrufbar.
