
Göthes - Faust
Ein kleiner Teufel, ein großer Vertrag und die vermutlich unlukrativste Glücksverhandlung der Literaturgeschichte. Benji verspricht Ruhm, Gold und Wünsche – Theo fragt lieber, was davon bleibt. Zwischen Himmel, Keller und Freundeskreis findet sich eine ziemlich hundliche Antwort.
Über das Projekt
Dogiwoods Faust erzählt Goethes großen Stoff mit Leckerlis, Verträgen und einer bemerkenswert hartnäckigen Pfote weiter. Benji, einst Engel und nun selbstständiger Mephisto im Kellerladen, ist überzeugt: Theo lässt sich mit Ruhm, Gold und ein paar gut präsentierten Wünschen gewinnen. Theo aber sucht etwas anderes – eine Antwort auf die Leere zwischen gestern, morgen und jetzt.
Während C.O.C.O. die himmlische Wette mit trockener Autorität beaufsichtigt, führen Theo, Ronja und Rhonda vor, dass Glück nicht einfach verkauft werden kann. Lilly serviert Bratensoße, Kronleuchter geraten kurz aus der Ordnung, und Benjis Vertrag erweist sich schließlich als weniger wasserdicht als seine Verkaufsstrategie. Am Ende geht es nicht um einen eingefrorenen Augenblick, sondern um gemeinsames Weitergehen: Schritt für Schritt, Herz an Herz.
Das Projekt ist als etwa vierminütiger Film im 16:9-Format angelegt und befindet sich derzeit in Planung.
Faust_Original
Zum Projekt gehören das originale Faust-Lied, eine 15-sekündige Montagehilfe für den Introbereich sowie eigene Audio-Referenzen für die Szenen 003 bis 028. Die Szenen sind auf diese Musik- und Sprachspur abgestimmt; am Ende ist der musikalische Ausklang der Schlusskarte vorgesehen.
Wie dieses Projekt entstand
Die Geschichte ist in 28 Szenen aufgebaut und führt von einem goldenen Paradies über Benjis eigenen Kellerladen und Theos Studierzimmer bis in einen historischen Hof, Garten und auf eine Brücke im Morgengrauen. Wiederkehrende Motive verbinden die Stationen: der Vertrag, die Uhr beziehungsweise das Stundenglas, Gold als verführerische Illusion und schließlich die Pfoten, die sich einander zuwenden.
Besonders viel Spielfläche bekommt Benjis Wechsel zwischen selbstsicherem Verkäufer, gekränktem Geschäftsmann und widerwillig integriertem Freund. Dazu kommen C.O.C.O.s unerschütterliche Vertragsordnung, Theos Bücher und Sterne, Ronjas und Rhondas stille Unterstützung sowie Lillys souveräner Umgang mit Bratensoße, Tablett und einem tanzenden Kronleuchter. Die Bilder reichen von einzelnen Szenenmotiven bis zur Schlusskarte; für Benji und Lilly liegen zudem aktuelle Referenzbilder vor.
Frames, Artwork und Momente
Die Galerie folgt Benji, Theo und ihren Freunden durch Himmel, Keller, Studierzimmer und Morgendämmerung – von der ersten Geschäftsidee bis zur gemeinsamen Pfote.


















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